Welche Geräte unter Computeranlagen und Elektronik fallen
Unter diese Leistung fallen ausgediente Computer, Bildschirme, Notebooks, Server, Drucker, Netzteile, Kabel, Eingabegeräte sowie weitere elektronische Komponenten aus Büro, Gewerbe oder Haushalt. Die Geräte bestehen typischerweise aus Metallen, Kunststoffen, Leiterplatten, Steckverbindungen und zum Teil aus separat zu behandelnden Bauteilen. Für die Entsorgung ist deshalb nicht nur der Gerätetyp relevant, sondern auch sein technischer Aufbau und die enthaltenen Materialien.
Annahme, Demontage und stoffliche Trennung
Bei der Annahme werden Geräte nach Art, Zustand und möglichen Sonderbestandteilen sortiert. Danach folgt je nach Materialmix eine manuelle oder mechanische Zerlegung, um verwertbare Fraktionen wie Metalle, Kunststoffe, Kabel oder Leiterplatten zu trennen. Nicht verwertbare oder schadstoffrelevante Bestandteile werden aus dem Stoffstrom ausgeschleust und einer geeigneten Weiterbehandlung zugeführt.
Besondere Anforderungen bei Datenträgern und Komponenten
Bei Computeranlagen können Datenträger, Speichermedien oder fest verbaute Speichereinheiten besondere Aufmerksamkeit erfordern. Für gewerbliche Herkunft ist oft zu klären, ob Datenträger vor der stofflichen Verwertung entfernt oder separat behandelt werden sollen. Ebenso ist zu prüfen, ob Akkus, Batterien, Lampen oder andere ausbaupflichtige Teile im Gerät enthalten sind, damit sie nicht im falschen Stoffstrom verbleiben.
Abgrenzung zu Batterien, Kühlschränken und anderen Fraktionen
Computeranlagen und Elektronik unterscheiden sich von Batterien oder Bleiakkumulatoren, weil hier das Gesamtgerät und nicht der einzelne Energiespeicher entsorgt wird. Gegenüber Entladungslampen oder Leuchtstoffröhren ist die Leistung breiter gefasst und auf elektronische Geräte statt auf einzelne Leuchtmittel ausgerichtet. Kühlschränke, PCB kontaminierte Trafos oder chemikalienhaltige Abfälle bilden eigene Entsorgungswege, da sie andere technische und stoffliche Anforderungen mit sich bringen.