Was unter Aurethan-Gold Ton verstanden wird
Im galvanischen Kontext steht Aurethan-Gold Ton für eine Oberflächenausführung mit goldfarbigem Erscheinungsbild. Entscheidend ist dabei nicht nur die Farbe, sondern auch, wie gleichmässig der Ton auf der Oberfläche erscheint und wie sich die Beschichtung auf Form, Kanten und Sichtflächen auswirkt. Die Behandlung wird auf vorbereiteten Metalloberflächen ausgeführt und muss auf Material, Geometrie und gewünschtes Endbild abgestimmt werden.
Typische Einsatzbereiche für goldfarbige galvanische Oberflächen
Aurethan-Gold Ton kommt vor allem bei Sichtteilen und dekorativ geprägten Metallkomponenten in Frage. Dazu gehören etwa Beschläge, Abdeckungen, Zierteile, Gehäuseelemente oder Bauteile, bei denen neben der Funktion auch die Farbwirkung relevant ist. Je nach Anwendung kann die Oberfläche rein optischen Zwecken dienen oder Teil eines definierten Oberflächenaufbaus sein.
Einfluss von Grundmaterial, Vorbehandlung und Ausführung
Das Ergebnis hängt stark vom Grundwerkstoff und von der Oberflächenvorbereitung ab. Unterschiedliche Materialien, Vorbehandlungen und Ausgangsoberflächen beeinflussen Farbton, Gleichmässigkeit und Erscheinungsbild. In der Praxis wird deshalb festgelegt, welche Flächen sichtbar sind, welche Oberflächenqualität erwartet wird und ob Einzelteile, Kleinserien oder Serienteile behandelt werden.
Abgrenzung zu Vergolden und anderen galvanischen Verfahren
Aurethan-Gold Ton ist innerhalb der galvanischen Oberflächenbehandlungen ein farbbezogenes Verfahren beziehungsweise eine farbbezogene Ausführung. Im Unterschied zum Vergolden steht nicht zwingend eine klassische Goldschicht im Vordergrund, sondern der gewünschte goldfarbige Ton. Gegenüber Verfahren wie Verkupfern, Vermessingen, Verchromen oder Verzinken unterscheidet sich die Leistung vor allem durch die angestrebte Farbwirkung. Von Nasslackieren grenzt sie sich durch die galvanische statt lacktechnische Aufbringung ab.