Was unter Abscheidern, Filtern und Sieben verstanden wird
Die Leistung umfasst technische Komponenten zur stofflichen Trennung innerhalb von Kunststoffprozessen. Filtersiebe und Rundfilter halten feste Partikel zurück, Siebwechsler ermöglichen den Austausch oder Wechsel von Filterelementen im laufenden oder getakteten Betrieb, und Abscheider trennen bestimmte Stoffgruppen gezielt aus einem Medium. Dazu zählen beispielsweise Metallpartikel in Materialströmen oder Bestandteile wie Ölnebel in Abluft- und Prozessluftsystemen.
Typische Einsatzorte in Kunststoffanlagen
Eingesetzt werden diese Systeme unter anderem in der Materialzufuhr, an Spritzgiessmaschinen, in Extrusionslinien, in Aufbereitungsprozessen sowie in Abluft- und Absaugbereichen. In Feststoffströmen geht es häufig um den Schutz von Maschinenkomponenten vor Verunreinigungen. In Schmelzeströmen steht die Abtrennung störender Partikel im Vordergrund, während bei Luft- und Nebenmedien die Reduktion von Aerosolen, Dämpfen oder mitgeführten Reststoffen relevant ist.
Typische Ausführungen und Teilbereiche
Zu den Unterleistungen gehören Filtersiebe, Rundfilter und Siebwechsler für unterschiedliche Einbausituationen und Durchsatzanforderungen. Metallabscheidegeräte sowie Metallabscheider für Aufbau und für Spritzgiessmaschinen sind auf das Erkennen und Ausschleusen metallischer Verunreinigungen ausgelegt. Monomerabscheider und Ölnebelabscheider werden dort eingesetzt, wo gas- oder luftgetragene Bestandteile aus Prozessumgebungen abgeschieden werden sollen. Welche Ausführung passt, hängt vom Medium, von der Partikelart und von der Einbindung in die Anlage ab.
Abgrenzung innerhalb von Weiteres Zubehör
Innerhalb der Hierarchie Kunststoffbranche > Zubehör > Weiteres Zubehör beschreibt diese Leistung Trenn- und Reinigungsfunktionen in laufenden Material- oder Medienströmen. Sie unterscheidet sich von Pumpen, Schnecken und Zylindern oder Düsen für Extruder, weil dort Förderung, Plastifizierung oder Formgebung im Vordergrund stehen. Von Separiereinrichtungen grenzt sie sich dadurch ab, dass hier primär Verunreinigungen oder mitgeführte Stoffe aus dem Prozessstrom entfernt werden und nicht fertige Teile, Angüsse oder Materialfraktionen sortiert werden.